30.05.2018 in Landespolitik

Ina Muhß: "Gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen immer wichtiger"

 


Potsdam. Zu den Arbeitsmarktzahlen im Mai erklärt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ina Muhß (Wittstock):

„Der neuerliche Rückgang der Arbeitslosigkeit ist erfreulich. Mit 6,2 Prozent ist die Quote so tief wie nie seit 1990. Seit Mai 2015 ist die Zahl der Arbeitslosen um 27 Prozent gesunken. Das zeigt auch, dass die Rahmenbedingungen für Unternehmen in Brandenburg stimmen. Zugleich hat die Nachfrage nach Arbeitskräften einen Höchststand erreicht. Die Firmen sind daher gut beraten, sowohl in die Ausbildung als auch in gute Arbeitsbedingungen für ihre Beschäftigten zu investieren. Nur so können erfahrene Mitarbeiter gehalten und qualifizierte Kolleginnen und Kollegen gewonnen werden. Ein Weg, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, ist die Bindung an Tarifverträge, die in Brandenburg immer noch vergleichsweise schwach ausgeprägt ist.“

30.05.2018 in Allgemein

Ulrike Liedtke: "Buchpreisbindung muss bleiben!"

 


Neuruppin. Am vergangenen Dienstag hat sich die Monopolkommission der Bundesregierung in einem Sondergutachten für die Abschaffung der Buchpreisbindung ausgesprochen. Die SPD Ostprignitz-Ruppin weist diese Forderung klar zurück! Denn das Aus der Buchpreisbindung würde die literarische Vielfalt beschneiden und die Existenz der Buchhandlungen in unserer Region gefährden.  
  
Hierzu sagt die Vorsitzende der SPD Ostprignitz-Ruppin sowie kultur- und wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Prof. Dr. Ulrike Liedtke:
„Die Forderung der Monopolkommission nach einer Abschaffung der Buchpreisbindung ist absurd. Die Kommission wurde 1974 eingerichtet, um Wettbewerbsbeschränkungen durch übermäßige Unternehmenskonzentration zu verhindern. Ein Buchmarkt ohne gebundene Preise aber könnte zu einer solchen Konzentration führen, weil durch den Unterbietungs-wettbewerb kleine Verlage und Buchhandlungen nicht überleben würden und übermächti-ge Konzerne und Versandhändler Preise und Inhalte diktieren könnten. Ein Buchmarkt ohne Preisbindung wäre nicht frei, sondern vielmehr eine Gefahr für die Meinungs- und Kultur-vielfalt. Ich bin daher froh, dass die Kulturstaatsministerin Monika Grütters sich gestern klar für die Buchpreisbindung ausgesprochen hat.

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