Verlässlichkeit und Stabilität für Ostprignitz-Ruppin. SPD steht zu ihrem Landratskandidaten

Veröffentlicht am 23.08.2018 in Kommunalpolitik

Zu Wochenbeginn haben CDU, Linke, Kreisbauernverband sowie die Wählergemeinschaften Prignitz Ruppin e.V., Pro Ruppin und Brandenburgische Gemeinde Ruppin eine Kooperationsvereinbarung vorgelegt und einen gemeinsamen neuen Landratskandidaten vorgestellt.

Hierzu erklärt der Vorstand der SPD Ostprignitz-Ruppin: 

Ralf Reinhardt hat im Frühjahr einen Wahlkampf geführt. Er hat für sich und seine Positionen geworben und sich in zwei Wahlgängen den Wählerinnen und Wählern gestellt. Beide Wahlgänge hat er mit deutlichem Vorsprung gewonnen. 
Da das Quorum verfehlt wurde, erklärte Reinhardt, sich auch im Kreistag zur Wahl zu stellen. Damit waren sowohl die Bürgerinnen und Bürger wie auch die Mitglieder des Kreistages informiert. Auf dieser Grundlage konnten Gespräche über Inhalte geführt werden. 
Nach dem zweiten Wahlgang Anfang Mai haben wir das Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Parteien bzw. Fraktionen gesucht (die CDU schlug die Einladung aus, weil sie erklärtermaßen an Sven Deter als Landratskandidat festhalten wollte). Diese Gespräche waren geprägt von der Orientierung an Sachfragen, mit der in den vergangenen Jahren zahlreiche Vorhaben im Kreistag fraktionsübergreifend beschlossen wurden. Diese Art der Kommunalpolitik hat den Landkreis vorangebracht und die gute Entwicklung in den letzten acht Jahren ermöglicht. 
Unsere Kompromissbereitschaft lässt sich daran erkennen, dass wir uns im Zuge der Gespräche auch zu Forderungen wie der Gesundheitskarte für Geflüchtete und einem neuerlichen Versuch der Einrichtung einer Ombudsstelle für Hartz-IV-Streitfälle bekannt haben. Für letztere hat Ralf Reinhardt sich bereits 2011 eingesetzt und dabei die Aufwandsentschädigung für einen solchen Streitschlichter gegen die CDU verteidigt (hier nachzulesen).
Wir lehnen jedoch Vereinbarungen zu Personalbesetzungen ab, weil diese zum einen Sache des Kreistages sind und einer formalen Bewerbung bedürfen. Zum anderen sind wir davon überzeugt, dass dabei Kompetenz vor Parteibuch gehen sollte. 
Wir wünschen uns für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Verlässlichkeit und Stabilität.
Die SPD steht zu ihrem Landratskandidaten Ralf Reinhardt.
Vor drei Wochen haben wir allen Mitgliedern des Kreistages ein an Inhalten orientiertes Gesprächsangebot unterbereitet. Zu Verhandlungen und Gesprächen hierüber sind wir nach wie vor bereit.
 

 

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Foto: Arnulf Triller