Ohne die Kommunen geht es nicht!

Veröffentlicht am 23.02.2021 in Allgemein

Warum das Impfen gegen das Coronavirus in Ostprignitz-Ruppin richtig angegangen wird

Wie bringt man Impflinge, Ärzte und Helfer zusammen? Wer kann wann gegen das Coronavirus geimpft werden? Und wie gelingt dies in einem Flächenland am besten? Um hier wirklich gute Lösungen zu finden, müssen auch diejenigen gefragt werden, die auf kommunaler Ebene Verantwortung tragen.

 

Starre Regeln gehen oft an der Realität vorbei. Das zeigt sich spätestens jetzt, wo es mit dem Astrazeneca-Impfstoff ein Mittel gibt, das in den vorgegebenen Gruppen nicht zum Einsatz kommen kann. Und es gleichzeitig Menschen gibt, die es gerne nutzen wollen. Vor diesem Hintergrund war es die richtige Entscheidung des Landrates Ralf Reinhardt, die vielen freien Plätze im Kyritzer Impfzentrum Menschen aus den ersten drei Prioritätsgruppen zur Verfügung zu stellen.

 

Lehrkräfte an Grundschulen sowie Erzieherinnen und Erzieher in Kitas müssen die Möglichkeit haben, sich impfen lassen können. Gerade jetzt, wenn die Schulen zum Präsenzunterricht zurückkehren. Und nur wenige Tage nach der Entscheidung in Ostprignitz-Ruppin zeigt sich, dass auch Bund und Länder diesen Weg gehen wollen. Richtig ist es auch, allen Menschen aus den ersten drei Prioritätsgruppen, die unter 65 Jahre alt sind, den Astrazeneca-Impfstoff anzubieten. Dazu zählen auch Feuerwehr- und Verwaltungsmitarbeiter.

 

Wenn es mit dem Impfen vorangehen soll, müssen die vorhanden Kapazitäten und Ressourcen auch genutzt werden. Die Kommunen zeigen, wie das gelingen kann.

 

Wiebke Papenbrock und Axel Gutschmidt, SPD/FDP-Fraktion im Kreistag Ostprignitz-Ruppin